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Internationales Forum "Die Zukunft kultivieren: Ökologische und regenerative Landwirtschaft in Aktion" in Zamora, Spanien

Am 10. Oktober 2025 fand das internationale Forum "Die Zukunft kultivieren: Ökologische und regenerative Landwirtschaft in Aktion" im IFEZA-Ausstellungszentrum in Zamora, Spanien, statt, das gleichzeitig online stattfand. Die von OH-FINE organisierte Veranstaltung brachte wichtige Akteure zusammen, um die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft in Europa zu diskutieren.


Das Forum brachte Landwirte, Forscher, Berater, politische Entscheidungsträger und zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa zusammen, um zu erkunden, wie ökologische und regenerative Landwirtschaft zu widerstandsfähigen Lebensmittelsystemen, zum Klimaschutz und zur langfristigen Rentabilität der Betriebe beitragen kann. Durch die Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen, praktischen Erfahrungen und Wissensaustausch förderte die Veranstaltung den strategischen Dialog zur Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken.

Eröffnungssitzung und Grundsatzrede

Raquel Arroyo (IRNASA-CSIC) eröffnete das Forum, indem sie das OH-FINE-Projekt vorstellte und dessen Aufgabe hervorhob, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der ökologischen Landwirtschaft, insbesondere für kleine und mittlere Erzeuger, durch Innovation und europäische Lernnetzwerke zu verbessern.

Das Eröffnungsreferat wurde von Jürgen Hess (FiBL Deutschland) gehalten, der eine eingehende Analyse des regenerativen ökologischen Landbaus lieferte. Er ging auf die konzeptionellen Grundlagen, den rechtlichen Rahmen und die Synergien mit dem ökologischen Landbau ein und betonte die Bedeutung wissenschaftlicher Strenge und klarer Rahmenbedingungen, um Greenwashing zu bekämpfen und die Glaubwürdigkeit der nachhaltigen Landwirtschaft zu erhalten.

Podiumsdiskussion: "Regenerative Landwirtschaft jenseits von Bio?"

Eine hochrangige Podiumsdiskussion unter der Moderation von Gabriel Molina (A Regenerar) untersuchte die Herausforderungen und Möglichkeiten an der Schnittstelle zwischen regenerativer und ökologischer Landwirtschaft. Die Diskussionsteilnehmer Sarah Compson (Soil Association), Nuria Madeo (Europäische Allianz für Regenerative Landwirtschaft) und Jürgen Hess erörterten die Notwendigkeit von Klarheit, Kohärenz und robusten Standards, um Landwirte und Verbraucher gleichermaßen zu unterstützen.

Fallstudien und Workshops

Das Forum präsentierte praktische Erfahrungen durch Fallstudien zum regenerativen ökologischen Landbau, moderiert von Gonzalo Palomo (SEAE), mit Beiträgen von Landwirten und Praktikern, die in unterschiedlichen territorialen und produktionstechnischen Kontexten arbeiten.
Parallele Workshops förderten konzentrierte Diskussionen zu Schlüsselthemen:

  • Thema 1: Techniken, Management und Nachproduktion
    Unter der Moderation von Roberto Ruiz de Arcaute (NEIKER) befasste sich diese Sitzung mit technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten ökologischer und regenerativer Anbausysteme, einschließlich landwirtschaftlicher Praktiken und Überlegungen zur Nachproduktion.
  • Thema 2: Junge Menschen im Agrarsektor
    Unter der Moderation von Juan Luis Fradejas (Universidad Pontificia Comillas) konzentrierte sich dieser Workshop auf den Generationswechsel, die Rolle junger Menschen in der Landwirtschaft und die Förderung ihres langfristigen Engagements im Sektor.
  • Thema 3: Building Bridges - Sharing Experiences in European Projects
    Unter der Moderation von Lieve De Cock (ILVO) wurde in dieser Sitzung der Wert der Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen europäischen Initiativen hervorgehoben. Sie wurde in englischer Sprache abgehalten und zeigte Perspektiven aus verschiedenen Projekten auf.

Marktchancen und Schlussbetrachtungen

Am Nachmittag fand ein Rundtischgespräch mit dem Titel "Regenerative ökologische Landwirtschaft und Marktchancen" statt, das von Aina Calafat (SEAE) moderiert wurde. Die Redner Camino Fernández Álvarez (Mesas que Nutren) und Marina Morán (Network for Promoting Small-Scale Food Transformation) gaben Einblicke in die Marktchancen für ökologische und regenerative Produkte. Obwohl Giacomo Packer (INNER) aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen konnte, bot seine Videopräsentation wertvolle Perspektiven zu Lebensmittelsystemen und territorialen Initiativen.

Das Forum endete mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Schlussbemerkungen von Victoria González (IRNASA-CSIC), die die Bedeutung von Zusammenarbeit, Innovation und evidenzbasierten Ansätzen zur Förderung der ökologischen und regenerativen Landwirtschaft in ganz Europa bekräftigte.

Das Forum "Cultivating the Future" zeigte die wachsende Dynamik für die ökologische und regenerative Landwirtschaft auf, bot umsetzbare Erkenntnisse und förderte Verbindungen zwischen Interessengruppen, die sich für den Aufbau widerstandsfähiger und nachhaltiger Lebensmittelsysteme einsetzen.

Weitere Informationen zum Forum

Weitere Informationen über das Forum und Videos von verschiedenen Sitzungen finden Sie unter den folgenden Links.

 

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