Am vergangenen Freitag, dem 20. März, fand auf dem Versuchsgut Muñovela des Instituts für natürliche Ressourcen und Agrarbiologie von Salamanca (IRNASA-CSIC) der Workshop "Biologische Bekämpfung der Wühlmaus" statt. An dieser Veranstaltung nahmen etwa dreißig Personen teil, darunter Landwirte, Umweltbeauftragte und Organisatoren.
Über die Veranstaltung
Die Veranstaltung begann mit einem informativen Vortrag von Lorena Hernández Garavís, einer Technikerin von GREFA (Gruppe für die Wiederherstellung der einheimischen Fauna und ihres Lebensraums). Es folgte eine Vorführung vor Ort, bei der vier Nistkästen für tag- und nachtaktive Raubtiere angebracht wurden, insbesondere für Schleiereulen, Steinkäuze und Turmfalken. Die Veranstaltung, die ursprünglich für den 6. März geplant war, musste aufgrund der Wetterbedingungen verschoben werden.
Kontrolle durch natürliche Fressfeinde
Mit seinem Projekt zur biologischen Wühlmausbekämpfung verfügt GREFA über umfangreiche Erfahrungen bei der Suche nach Lösungen für das Problem dieser Nagetiere in Kastilien und León, die bei Überpopulationen schwere Schäden in landwirtschaftlichen Betrieben anrichten. Der herkömmliche Einsatz von Gift hat sich als wenig wirksam gegen diesen Schädling erwiesen und hat schwerwiegende Nebenwirkungen für andere Arten, wie z. B. Raubvögel. Daher erweist sich die Bekämpfung durch natürliche Raubtiere als die wirksamste Lösung mit den geringsten Auswirkungen auf die Umwelt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung
Lesen Sie den vollständigen Artikel über die Veranstaltung hier (auf Spanisch).
Diese Veranstaltung wurde von IRNASA-CSIC organisiert.
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